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12. Oktober 2026

Erstmals als „Schule der Zukunft“ ausgezeichnet

Erstmals als „Schule der Zukunft“ ausgezeichnet

Am 2. Oktober 2026 wurde unsere Schule im Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf erstmals als „Schule der Zukunft“ ausgezeichnet. Gemeinsam mit 44 weiteren Schulen und drei Netzwerken aus dem Regierungsbezirk Düsseldorf erhielten wir die Auszeichnung für unser Engagement im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Besonders erfreulich: Auch unser Netzwerk „Schulen und Kindergärten für Nachhaltigkeit - Wir tun was für die Artenvielfalt“, in dem wir gemeinsam mit dem Regionalzentrum Wahrsmannshof und weiteren Schulen aus der Region zusammenarbeiten, wurde für sein Engagement ausgezeichnet.

Für unsere Schule war dies ein besonderer Anlass: Wir hatten uns zum ersten Mal für das Landesprogramm beworben und wurden direkt erfolgreich auf Stufe 1 ausgezeichnet. Das Landesprogramm „Schule der Zukunft“ unterstützt Schulen dabei, Bildung für nachhaltige Entwicklung langfristig im Schulalltag und in der Schulentwicklung zu verankern.

Unsere Schule wurde in Düsseldorf von den drei SchülerInnen Julia, Luke und Fabian aus der Q1, die am Projektkurs „Climate Challenge“ teilnehmen, sowie von Sebastian Heinen-te Voort, Didaktischer Leiter, und Chantal Simon, Koordination BNE, vertreten.

Den Auftakt der Auszeichnungsfeier bildete der „Klima-Song“ der Oberstufenband der Städtischen Gesamtschule Holsterhausen. Anschließend begrüßten die Landeskoordination des Programms „Schule der Zukunft“ und Elke Reichert, Präsidentin des Landesamtes für Natur, Umwelt und Klima NRW, die Gäste.


Unsere Schule bei der „Tour BNE“

Ein zentraler Bestandteil der Veranstaltung war die „Tour BNE“, eine Inspirationsreise rund um Bildung für nachhaltige Entwicklung im Sinne des Whole School Approach. Dahinter steht die Idee, Nachhaltigkeit nicht nur im Unterricht oder in einzelnen Projekten zu behandeln, sondern die Schule als Ganzes in den Blick zu nehmen. An zehn sogenannten WSA-Inseln boten Schulen und BNE-Regionalzentren Mitmach- und Austauschmöglichkeiten zu den fünf Handlungsfeldern des Whole School Approach an.

Auch unsere Schule gestaltete eine dieser Stationen und stellte dabei den Bereich Campus- und Schulhofgestaltung in den Mittelpunkt. Dazu hatten wir einen Teil unseres Schulgeländes im Maßstab 1:70 als Modell nachgebaut. Die Besonderheit dieser Fläche: Sie wird sowohl als Schulhof als auch als Parkplatz genutzt und muss damit unterschiedlichen Anforderungen gerecht werden. Mit Spielzeugautos, LEGO-Bäumen und weiteren Materialien konnten die BesucherInnen verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten ausprobieren und der Frage nachgehen, wie sich die Bedürfnisse beider Nutzungen mit Aspekten wie Aufenthaltsqualität, Begrünung und Klimaanpassung möglichst gut miteinander verbinden lassen.

Dabei ging es ausdrücklich nicht darum, eine fertige oder vermeintlich perfekte Lösung zu präsentieren. Vielmehr diente unsere konkrete Situation als anschauliches Beispiel für die Herausforderungen, die entstehen können, wenn Flächen mehrere Funktionen gleichzeitig erfüllen. Im Mittelpunkt standen der Austausch unterschiedlicher Perspektiven, das gemeinsame Ausprobieren und die Frage, wie verschiedene Interessen und Anforderungen möglichst gut miteinander in Einklang gebracht werden können.

Die zahlreichen Gespräche mit SchülerInnen, Lehrkräften und weiteren Teilnehmenden machten dabei deutlich, worum es bei Bildung für nachhaltige Entwicklung auch geht: komplexe Herausforderungen gemeinsam betrachten, unterschiedliche Perspektiven berücksichtigen und mögliche Wege für eine nachhaltige Gestaltung entwickeln.


Feierliche Auszeichnung

Nach der „Tour BNE“ wurde das Programm mit dem Theaterbeitrag „Biene und Hummel“ von SchülerInnen des Quirinus-Gymnasiums Neuss fortgesetzt. Anschließend richtete Viktor Haase, Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW, ein Grußwort an die Gäste.

Den Höhepunkt bildete schließlich die feierliche Auszeichnung der Schulen und Netzwerke durch Viktor Haase, Elke Reichert und Dr. Steffen Leibold, Landeskoordinator für Globales Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung im Ministerium für Schule und Bildung NRW.

Zum Abschluss sorgten die Quirinian Harmonists des Quirinus-Gymnasiums Neuss mit „Bella Ciao“ für den musikalischen Ausklang der Veranstaltung.

Die erste Auszeichnung als „Schule der Zukunft“ ist für uns Anerkennung für das, was an unserer Schule bereits entstanden ist – und gleichzeitig Motivation, unseren Weg weiterzugehen. Auch in Zukunft möchten wir Bildung für nachhaltige Entwicklung gemeinsam mit unseren SchülerInnen weiterentwickeln und dauerhaft in unserem Schulalltag und unserer Schulentwicklung verankern.